
Der Plastiras-See im Wandel der Zeit
Die Agrafa-Berge in Mittelgriechenland blicken auf eine lange, stolze Geschichte der Unabhängigkeit zurück – und des Widerstands gegen jeden, der sie beherrschen wollte.
Zuflucht der Freien
Zuerst lebten hier die antiken Doloper. Unter osmanischer Herrschaft bewahrten die Agrafa eine gewisse Selbstverwaltung, zogen Gelehrte und Revolutionäre an und hielten eine starke lokale Kultur lebendig.
In der Revolution von 1821 kämpften Klephten aus diesen Bergen für die griechische Unabhängigkeit. Im Zweiten Weltkrieg war die Region eine Hochburg des Widerstands gegen die deutsche Besatzung.
Ein See aus dem Jahr 1959
Der See ist künstlich angelegt. Ein 1959 fertiggestellter Damm am Fluss Tavropos flutete das Hochtal unterhalb der Dörfer. Die Idee stammte von General Nikolaos Plastiras, nach dem der See benannt ist – und bis heute liefert er Wasser und Strom für die thessalische Ebene.
Heute kommen die Menschen wegen der Landschaft, der Dörfer und der herzlichen Gastfreundschaft.
Wo wir sind
Hoch in den Bergen Mittelgriechenlands, am Südrand des Agrafa-Gebirges, nur eine halbe Stunde oberhalb von Karditsa.
Veranstaltungen
Feste, Märkte und Dorffeiern rund um den See. Wählen Sie einen Monat und planen Sie Ihren Besuch.
Für Oktober ist noch nichts eingetragen – schauen Sie bald wieder vorbei oder wählen Sie einen anderen Monat.
Wein, Musik und mehr
Probieren Sie die preisgekrönten Weine aus Mesenikolas und die Kräuterbrände der Region, und erleben Sie traditionelle Musik auf den Dorffesten. Kosten Sie Käse, saisonale Pitas und Süßes – direkt von denen, die sie herstellen.

